
- Verfügbarkeit: Ausverkauft
- Züchter: Seyve a Villard, Francúzsko
- Spezifikation: kontajner
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Die Rebsorte Seyve-Villard 20-366, auch bekannt als SV 20-366, ist eine französische interspezifische Rebsorte, die im 20. Jahrhundert im Rahmen eines umfangreichen Zuchtprogramms entwickelt wurde. Ziel war es, widerstandsfähige und ertragreiche Sorten zu schaffen, die für kühlere Regionen und weniger günstige Anbaubedingungen geeignet sind. Sie wird zur Herstellung von Tafelweinen, Landweinen und Schaumweinen verwendet und war in der Vergangenheit auch als Bestandteil von Cuvées mit anderen Hybriden (z. B. Seyval blanc, Vidal blanc) beliebt.
Züchter: Bertille Seyve und Victor Villard
Elternsorten: Seibel 6468 × Seibel 6905
Typ: weiße interspezifische (hybride) Rebsorte
Art: Hybrid aus Vitis vinifera × Vitis rupestris × Vitis aestivalis × Vitis labrusca
Verbreitung: wird hauptsächlich in den kühleren Regionen Europas angebaut – im Norden Frankreichs, in Belgien, Luxemburg, dem Vereinigten Königreich und in Kanada.
Weinbauliche Eigenschaften
Früh reifend: reift relativ früh – Ende September oder Anfang Oktober – und eignet sich daher gut für kühlere Klimazonen.
Frostresistenz: sehr gut, verträgt Temperaturen bis etwa -25 °C.
Krankheitsresistenz: gute Widerstandsfähigkeit gegen Falschen Mehltau (Plasmopara viticola) und Graufäule (Botrytis cinerea), mittlere Resistenz gegen Echten Mehltau.
Ertrag: hoch und regelmäßig, erfordert Ertragsregulierung zur Erhaltung der Qualität.
Wuchs: kräftig, geeignet sowohl für Pergolen als auch für traditionelle Spaliersysteme.
Weineigenschaften
Farbe: blassgelb bis goldgelb.
Aroma: fein und fruchtig, mit Noten von Zitrusfrüchten, Apfel und gelegentlich Anklängen von Blüten oder Muskat.
Geschmack: frisch, ausgewogen, mit lebhafter Säure und einem klaren, leichten Eindruck.
Weinstil: geeignet für die Herstellung frischer, trockener Weißweine sowie halbtrockener und Schaumweine.
Die Weine sind im Allgemeinen leicht und für den frühen Konsum bestimmt – nicht für eine lange Lagerung geeignet.
In den 1950er- und 1960er-Jahren bildete die Seyve-Villard-Gruppe (einschließlich 20-366) die Grundlage der modernen Hybridzüchtung in Nordamerika. Viele heutige nordamerikanische Sorten (z. B. Vidal blanc, Seyval blanc, Chambourcin, Cayuga White) weisen eine direkte oder indirekte genetische Verbindung zu Seyve-Villard 20-366 auf.